Plötzlich ist das Ende da

Jurybegründung

Der Bericht über das Leben, die Filme und das Sterben eines weitgehend unbekannten, eines verkannten, eines ungewöhnlichen Filmregisseurs, der sich im Gerangel der persönlichen und kommerziellen Interessen nicht durchzusetzen vermochte, der schon im Dritten Reich verboten war, aber auch später wegen seiner Eigenwilligkeit übergangen wurde. Der Film muß sich mit dem wenigen Material aus fast verschollenen Filmen begnügen, auf private Aufnahmen zurückgreifen, Fernsehinterviews aus der Zeit, als Peter Pewas sehr spät dann doch bekannter wurde, verwenden.



Was den Film bestimmt, ist allerdings trotz des Rückblicks auf einen Toten und Vergessenen, alles andere als elegisch: Wie dieser Mann, der mit 80 Jahren starb, seine Vergessenheit, sein Altern, seine Armut, seinen Weg zum Sterben in einer ihm selbstverständlichen Würde, einer ihm nicht fraglichen Sicherheit erträgt, bedeutet weit mehr als die Hommage an einen deutschen Filmregisseur, sondern zeigt, wie ein Mensch sein Leben meistert, auch wenn er sich darüber im klaren sein muß und ist, in welchem Maße ihm seine Träume und sein Leben zerronnen sind.



Bei aller Schwierigkeit in der Materiallage ist dies in der Zusammenstellung der Teile, in der Montage der Aufnahmen, im Kommentar gut vergegenwärtigt. Bedauerlich bleibt, daß der Film beträchtliche Längen aufweist und daß die unterschiedliche Qualität der verwendeten Materialen seine Geschlossenheit erheblich beeinträchtigt.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Dokumentarfilm
Regie:Wolfgang Fischer
Länge:47 Minuten

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Der Bericht über das Leben, die Filme und das Sterben eines weitgehend unbekannten, eines verkannten, eines ungewöhnlichen Filmregisseurs, der sich im Gerangel der persönlichen und kommerziellen Interessen nicht durchzusetzen vermochte, der schon im Dritten Reich verboten war, aber auch später wegen seiner Eigenwilligkeit übergangen wurde. Der Film muß sich mit dem wenigen Material aus fast verschollenen Filmen begnügen, auf private Aufnahmen zurückgreifen, Fernsehinterviews aus der Zeit, als Peter Pewas sehr spät dann doch bekannter wurde, verwenden.

Was den Film bestimmt, ist allerdings trotz des Rückblicks auf einen Toten und Vergessenen, alles andere als elegisch: Wie dieser Mann, der mit 80 Jahren starb, seine Vergessenheit, sein Altern, seine Armut, seinen Weg zum Sterben in einer ihm selbstverständlichen Würde, einer ihm nicht fraglichen Sicherheit erträgt, bedeutet weit mehr als die Hommage an einen deutschen Filmregisseur, sondern zeigt, wie ein Mensch sein Leben meistert, auch wenn er sich darüber im klaren sein muß und ist, in welchem Maße ihm seine Träume und sein Leben zerronnen sind.

Bei aller Schwierigkeit in der Materiallage ist dies in der Zusammenstellung der Teile, in der Montage der Aufnahmen, im Kommentar gut vergegenwärtigt. Bedauerlich bleibt, daß der Film beträchtliche Längen aufweist und daß die unterschiedliche Qualität der verwendeten Materialen seine Geschlossenheit erheblich beeinträchtigt.