Ich bin gegangen

Filmplakat: Ich bin gegangen

Kurzbeschreibung

Wir folgen einer jungen Frau durch die Strassen Manhattans und finden heraus, was ihr Minuten vorher passierte.
Überlebende von häuslicher Gewalt reden über ihre Geschichte und wie es ihnen möglich war, dem Alptraum in dem sie lebten zu entkommen.
Statistiken und neue Vorfälle zeigen, dass häusliche Gewalt überall passiert, nicht nur in armen Familien oder Randgrupen unserer Gesellschaft. Dieser Film soll jene ermutigen, die gerade Hilfe benötigen und ihnen Mut machen, dass es einen Ausweg gib
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Dokumentarfilm; Musikfilm; Kurzfilm
Regie:Andie Naar
Darsteller:Andie Naar; Andres De Vengoechea; Reana Rojo; Aurea Lara
Drehbuch:Andie Naar
Kamera:Blackmagic Production Camera
Schnitt:Andie Naar; Peter Stahl
Musik:Andie Naar
Webseite:growstrongproductions.org;
Länge:7 Minuten
Produktion: Grow Strong Productions Andrea Naar

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Wohl niemand schafft es so gut, brisante gesellschaftliche Themen breitenwirksam aufzubereiten, wie die US-Amerikaner. Das Thema häusliche Gewalt in einem Popsong aufzugreifen ist im deutschen Popdiskurs kaum vorstellbar, daher wirken der Song und der Kurzfilm auf Teile des Bewertungsausschusses auch ein wenig befremdlich. Darf man sich einem so wichtigen gesellschaftlichen Thema überhaupt so annähern oder, ganz im Gegenteil, muss man solche Themen eventuell gerade so aufbereiten, um eine breitere Öffentlichkeit damit zu erreichen? Dies ist eine interessante, gegensätzliche Ausgangssituationen für eingehende Diskussionen. Jenseits der inhaltlichen Auseinandersetzung ist die technische Umsetzung fraglos von hoher Qualität, das künstlerische Konzept stellt den Menschen in den Mittelpunkt, begnügt sich mit einfachsten inszenatorischen Mitteln. Ein Film, dessen Art nicht jedem und jeder recht sein muss. Wenn ICH BIN GEGANGEN damit aber sein Anliegen erreicht, das Thema häusliche Gewalt in den öffentlichen Fokus zu bringen, dann hat er sehr viel richtig gemacht.