Cleo

Filmplakat: Cleo

FBW-Pressetext

Das Langfilmdebüt von Erik Schmitt erzählt auf verspielt-originelle Weise von einer jungen Frau, die sich in ihrer Heimatstadt Berlin auf die Suche nach dem legendären Schatz der Gebrüder Sass macht.

Cleo und Berlin. Das ist eine Liebesgeschichte, die schon begann, als Cleo noch klein war. Da entdeckte das aufgeweckte Mädchen, dass die Straßen, die Häuser, die Parks und die Plätze der Stadt allesamt dazu einladen, um nach verborgenen Schätzen zu suchen. Und so machte sich Cleo, deren Mutter bei der Geburt gestorben war, zusammen mit ihrem Vater auf, um genau das zu tun. Doch eines Tages kommt Cleos Vater ums Leben – und Cleo bleibt allein in Berlin zurück. Mittlerweile ist Cleo eine junge Frau, die sich geschworen hat, keinen Träumen mehr hinterherzujagen. Doch dann tritt Paul in ihr Leben. Paul ist ein Träumer. Und er besitzt eine Schatzkarte, die auf einen alten Schatz der legendären Gebrüder Sass verweist, die ihr Diebesgut in ganz Berlin verteilt haben. Paul bittet Cleo, ihm zu helfen, den Schatz zu finden. Cleo ist einverstanden. Denn vielleicht kann der Schatz ihr dabei helfen, die Zeit zurückzudrehen. Das Langfilmdebüt von Erik Schmitt erzählt nicht nur von der Suche nach einem Schatz, sondern entpuppt sich selbst als ein solcher. Mit überbordender Kreativität spielt Schmitt mit allem, was er in der Stadt vorfindet. Da werden kleine Formen in der Stadtarchitektur zu Hinweisen und Wolken können per Hand verschoben werden. Und wichtige Persönlichkeiten, die in Berlin wirkten und lebten, erwachen als Cleos eifrige Helfer wieder zum Leben. Marleen Lohse spielt Cleo mit einer großen Portion Liebenswürdigkeit. Mit entwaffnendem Lächeln und einem offenen Blick schaut sie in die Welt und ist eine Hauptfigur, die, ebenso wie Jeremy Mockridge als jungenhaft-charmanter Paul, den Zuschauer inspirieren kann. Doch neben dem Humor, vielen skurrilen Nebenfiguren, einem stimmungsvollen Soundtrack und einer dynamischen Kamera und Montage ist es vor allem die dritte Hauptfigur, die die Zuschauer verzaubert: Berlin. Selten wurde die Stadt mit so viel Liebe, Witz und Esprit auf die Leinwand gebannt. CLEO ist ein originelles und mit viel Herz erzähltes Großstadtmärchen. Romantisch, verspielt und wunderschön.

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Das Gutachten folgt in Kürze.