FBW-Pressetext

Endlich Wochenende! Da kann man es sich auf dem Sofa gemütlich machen, mit Salzstangen und einem guten Film im Fernsehen. So zumindest sieht der Plan des Krokodils aus. Doch irgendwie gelingt es ihm nicht, die Salzstangen in sein Maul zu stecken. Da ist guter Rat teuer – und viele wilde Verrenkungen nötig. Julia Ocker erzählt in ihrem dreiminütigen Animationsfilm KROKODIL die Geschichte vom hungrigen Krokodil, das sich einiges einfallen lassen muss, um in den Genuss der Salzstange zu kommen, auf sehr liebevolle Art und Weise. Auch der Schluss, in dem die Botschaft steckt, dass zusammen eben alles besser klappt und mehr Spaß macht, ist schon für die kleinsten Zuschauer perfekt geeignet und sorgt, wie all die anderen Filme der Reihe „Ich kenne ein Tier“, für sehr großen Spaß.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Kurzfilm
Regie:Julia Ocker
Drehbuch:Julia Ocker
Musik:Christian Heck
Länge:3 Minuten
Verleih:Studio Film Bilder
Produktion: Studio Film Bilder GmbH Thomas Meyer-Hermann
FSK:0
Förderer:MFG Baden-Württemberg

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Dieser sehr reduziert animierte Dreiminüter ist für die jüngsten Zuschauer konzipiert. Er erzählt eine kleine Geschichte davon, dass man gemeinsam mit Freunden oder Freundinnen Schwierigkeiten bewältigen kann, an denen der einzelne scheitern würde. Der Held ist ein Krokodil, das sich auf dem Sofa vor dem Fernseher entspannen möchte. Im Fernsehmagazin findet es eine Sendung, die ihm gefällt und Salzstangen sind auch bereitgestellt. Aber das große Maul eines Krokodils ist nicht zum Knappern von Salzgebäck geeignet, und so scheitert letzten Endes der Versuch des kleinen Helden auf immer komischere Art und Weise, die Stangen zu fressen. Bald liegen diese fast alle auf dem Fußboden verstreut, aber dann hat auf dem Platz nebenan eine Krokodilsdame das gleiche Problem, für das die beiden dann gemeinsam eine Lösung finden. Das ist in einem anrührend naiven Stil animiert, nur das absolut Nötigste ist abgebildet (das Fernsehmagazin wirkt da schon wie ein übermütig eingeführtes Requisit) und der an Slapstick erinnernde Humor ist liebevoll.