Der Ruhm meines Vaters

Kinostart: 04.07.91
1990
Filmplakat: Der Ruhm meines Vaters

Kurzbeschreibung

Die Beobachtung und Erlebnisse eines Jungen, dessen Vater Lehrer ist und mehrfach befördert wird, in der Provinz und während eines Ferienaufenthaltes in der Provence (um die Jahrhundertwende).
Prädikat wertvoll

Filminfos

Kategorie:Spielfilm
Gattung:Jugendfilm
Regie:Yves Robert
Darsteller:Philippe Caubère; Nathalie Roussel; Didier Pain
Drehbuch:Jérôme Tonnerre; Louis Nucera; Yves Robert
Kamera:Robert Alazraki
Musik:Vladimir Cosma
Länge:111 Minuten
Kinostart:04.07.1991
Verleih:Jugendfilm Verleih
Produktion: Gaumont Productions
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Als vollendetes Märchen wird dieser französische Heimatfilm empfunden, dessen Gefühlen man aber auch misstraut. Es sind hübsche Szenen, doch Bilder, die als ein wenig leer empfunden werden; eine ruhige, schöne Kameraführung, dennoch wird der Harmoniekult auch kritisch betrachtet.

Gelobt wird die stimmungsvolle Atmosphäre, die der autobiographischen Romanvorlage adäquat ist. Es entsteht kein Buch. Allerdings, was in der Vorlage nicht enthalten ist, kann der Film auch nicht bringen. Gelobt wird die detailgenaue Ausstattung, die die südfranzösische, provenzalische Umwelt zu Beginn des Jahrhunderts vor den Augen des Betrachters deutlich werden lässt.

Von der Mehrheit des Ausschusses wird die Vater-Sohn-Beziehung ebenso deutlich nachempfunden wie der Konflikt zwischen der gewohnten Ordnung der Stadt und dem freieren Leben auf dem Lande.