Die Mücke Pieks

Filmplakat: Die Mücke Pieks

FBW-Pressetext

Pieks ist eine Mücke, die sich in der Stadt eigentlich pudelwohl fühlt. Doch als im Winter der Schnee kommt, fängt Pieks fürchterlich an zu frieren. Also geht sie zum Schneider und bittet ihn, ihr einen Mantel zu nähen. Gerne, sagt der Schneider, aber nur, wenn die Mücke auch bezahlen kann. Und so macht Pieks sich auf den Weg, das nötige Geld zu holen. Ob ihr einer ihrer vielen Bekannten helfen kann? Basierend auf der gleichnamigen Geschichte von Heinrich Hannover erzählt Maria Steinmetz in DIE MÜCKE PIEKS eine berührende und inspirierende Geschichte vom Teilen und vom Nett zueinander sein. Denn die Mücke Pieks kann ihren Mantel nur bekommen, weil es Menschen gibt, die ihr helfen. Ganz selbstlos. Weil es die größte Freude ist, anderen eine Freude zu bereiten. Diese wundervolle Botschaft setzt Steinmetz in zauberhafte bunte Bilder um und arbeitet in ihrer Animation mit echten Stoffen, die dem Ganzen einen nostalgisch anmutenden Look verleihen. Die gut gewählten Stimmen und der ruhige kindgerechte Erzählfluss machen DIE MÜCKE PIEKS zu einem wunderschönen Kurzkinoerlebnis schon für die jüngsten Zuschauer.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Kinderfilm; Kurzfilm
Regie:Maria Steinmetz
Drehbuch:Maria Steinmetz
Kamera:Julia Scherkunowa
Schnitt:Rudi Ziegelmeier
Musik:Michael Buk
Webseite:mariasteinmetz.de;
Länge:7 Minuten
Kontakt:mail@mariasteinmetz.de
Produktion: Maria Steinmetz
FSK:oA
Förderer:BKM; KJDF

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Eine kleine Mücke muss im Winter erfahren, wie lausig kalt es da draußen sein kann. Gut, wenn man ein Mäntelchen hat, um sich gegen die schneidende Kälte zu wappnen. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Also macht sich Pieks auf die Suche durch die Stadt. Doch einen Mantel zu finden, wenn man so klein ist, ist gar nicht so einfach.

Maria Steinmetz hat die Geschichte der kleinen Mücke auf entzückende und überaus kindgerechte Weise stimmig umgesetzt. Die liebevollen Knetanimationen, kombiniert mit anderen Materialien wie etwa Stoffen, wirken überaus anziehend und geben der Geschichte Plastizität und Sinnlichkeit. Das langsame Erzähltempo überfordert die kleinen und kleinsten Zuschauer nicht und variiert beispielsweise die Dreierschritte, die Kinder aus Märchengeschichten kennen, auf angemessene und doch spannende Weise. Und die Botschaft, die auf den Kindergeschichten von Heinrich Hannover basiert, und Empathie sowie Solidarität transportiert, ist in Zeiten wie diesen besonders wichtig - gerade für die kleinsten Zuseher und in der Winterzeit.

Ein insgesamt sehr gelungener Kurzfilm für Kinder, dem die Jury der FBW einstimmig das Prädikat „besonders wertvoll“ erteilte.